Was wäre die Welt ohne Fantasie? Wie würden Menschen miteinander umgehen, wenn sie sich keine Geschichten mehr erzählen könnten? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt von Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“. Auch heute, über 40 Jahre später, zieht das Abenteuer große und kleine Leser in den Bann. Das Junge Theater Bonn bringt den Klassiker am Montag, den 21. März 2022 um 16 Uhr auf die Bühne der Stadthalle Singen.

Der elfjährige Bastian Balthasar Bux wird von seinen Klassenkameraden ständig gehänselt und verprügelt. Auf der Flucht vor seinen Peinigern landet er eines Tages in einem Antiquariat. Dort findet er ein Buch, das ihn magisch anzuziehen scheint: Es trägt den Titel „Die unendliche Geschichte“. Bastian kann nicht anders, er stiehlt das Buch, versteckt sich damit auf dem Dachboden der Schule und fängt an zu lesen. Das Buch erzählt vom Land Phantásien, das in riesiger Gefahr schwebt. Immer größere Teile des Landes werden vom Nichts verschlungen und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, leidet an einer mysteriösen Krankheit. Alle Hoffnung liegt auf dem jungen Atréju, der durch das zerfallende Phantásien geschickt wird, um ein Menschenkind zu finden, das der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben kann. Denn nur das kann sie und Phantásien jetzt noch retten …
Atemlos verfolgt Bastian Atréjus unglaubliche Abenteuer. Sein Wunsch, den Bewohnern dieses wunderreichen Landes zu helfen, wird immer stärker, bis das Buch schließlich Bastians eigene Geschichte zu erzählen scheint … Sollte er, Bastian Balthasar Bux, tatsächlich das gesuchte Menschenkind sein?

Tristan Witzel, Oscar Kafsack

Das Junge Theater Bonn (JTB) hat Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ in einer völlig neuen Bühnenbearbeitung produziert und mit enormem Aufwand auf die Bühne gebracht. An der Inszenierung wirken das gesamte Profiensemble des JTB, mehrere Puppenspieler sowie in den Rollen von Bastian, Atréju und der Kindlichen Kaiserin professionell angeleitete Kinder mit.

Michael Ende (1929-1995) zählt zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern. Neben Kinderund Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, er verfasste Theaterstücke und Gedichte, und viele seiner Bücher wurden bereits verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. 1960 gelang ihm mit „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ der Durchbruch als Kinderbuchautor. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Literaturpreise.

Bild: © Rolf Franke

Veranstalter: Kultur und Tagung Singen
Fotos: © Dietmar Funck

Vorverkauf:
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Telefon +49 (0)7731/85-262,
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