Am Sonntag, 7. Mai 2017, um 11 Uhr führte Museumsleiter Christoph Bauer M.A. zum letzten Mal durch die Ausstellung „Auf Immer. Auf Dauer. Auf Zeit.“, die sieben Wochen lang zu sehen war.


Über 40 interessierte Besucher waren an diesem regnerischen Sonntagvormittag zur Finissage ins Museum gekommen; vielleicht auch deshalb, um die Kunstwerke, die die Stadt Singen erworben hat oder die aus großzügigen Schenkungen bzw. als Leihgaben an das Kunstmuseum gelangt sind, ein letztes Mal bewundern zu können – bevor sie wieder im klimatisierten Depot den Blicken entzogen sind.

Dieser späte Vormittag wurde dank der hervorragenden Führung von Christoph Bauer zur Sternstunde! Mit enormem Fachwissen, serviert im lockeren Plauderton, beeindruckte er die Gäste bereits im Erdgeschoss.


Im Obergeschoß rückte mancher Betrachter ganz nah an eines der Werke aus der druckgraphischen Mappe der „Singener Trilogie III“ – die Bibel in Gesichtern – des Malers und Graphikers Emil Wachter (1921-2012) heran, um jedes kleine Detail betrachten zu können. So unterschiedliche Köpfe, wie die von Ester, Holofernes und Maria, hingen nah beieinander. Erst vor kurzem war es möglich geworden, alle 128 Blätter dieser Serie in Passepartouts zu setzen und zu rahmen. Damit konnte der gesamte Werkblock erstmalig vollständig vorgestellt werden.

Beim anschließenden Apéro nutzten die Besucher der Finissage die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und an Museumsleiter, Christoph Bauer, Fragen zu stellen…

Zu jeder Ausstellung finden sich auf der Homepage des Kunstmuseums detaillierte Informationen; wer mehr erfahren will, wird
hier alles Wichtige finden:  www.kunstmuseum-singen.de

Am Samstag, 20. Mai 2017, startet im Kunstmuseum Singen die Ausstellung
„Ursula Wentzlaff. Vom See weg malen. – Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde.“ 

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Mai, 19.30 Uhr offiziell im Kunstmuseum Singen eröffnet.

Fotos: © Roswitha Bosch, TV3

 

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