Es gibt drei maßgebliche Änderungen mit dem Beschluss des Ministerrats vom 08.02.2022:

In der Alarmstufe I fällt die 3G-Zutrittsbeschränkung im Einzelhandel weg.
Die FFP2-Maskenpflicht bleibt bestehen.

Die Vorgaben zur Datenerhebung durch Betreiberinnen und Betreiber bzw. Veranstalterinnen und Veranstalter werden weitestgehend aufgehoben.
In folgenden Bereichen müssen keine Kontaktdaten der Besucher*innen/Kund*innen/Gäste mehr erfasst werden:

Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen und Kongresse, Stadt- und Volksfeste, Museen, Bibliotheken, Galerien, Gedenkstätten und andere Kultureinrichtungen, bei religiösen Veranstaltungen, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, externe Gäste in Mensen und Cafeterien, Vergnügungsstätten wie Spielhallen, Casinos oder Wettbüros, Messen und Ausstellungen, Freizeiteinrichtungen wie Freizeitparks, (Spaß-)Bäder, Thermen, Solarien, Zoos, Indoor-Spielplätze, Fitnessstudios, Saunen etc., Körpernahe Dienstleistungen, Touristische Verkehre wie Ausflugsschifffahrten, Skilifte, Seilbahnen, Busreisen etc., beim Sport in Sportstätten und Sportanlagen, außerschulische Bildung wie VHS-Kurse, Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen, Bildungsangebote wie berufliche Ausbildung, Fahr-, Flug- und Bootsschulen, Sprach- und Integrationskurse, Prostitutionsstätten.

Die Kontaktdaten müssen weiterhin in vulnerablen Einrichtungen wie Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie in Clubs- und Diskotheken erhoben werden.

Es gilt grundsätzlich eine Kapazitätsbeschränkung von jeweils 50 Prozent.

Im Freien sind bei 2G+ maximal 10.000 Personen und bei 2G-Veranstaltungen 5.000 Personen erlaubt. Im geschlossenen Raum sind bei 2G+ 4.000 Personen und bei 2G-Veranstaltungen 2.000 Personen zugelassen.

Weiterhin müssen bei diesen Veranstaltungen bei mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern feste Sitz-/Stehplätze zugewiesen werden. Maximal zehn Prozent der Plätze dürfen Stehplätze sein.

Weitere Informationen unter:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/anpassung-der-corona-verordnung-mit-vorsichtigen-oeffnungsschritten/

 

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