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08.08.2010
Zwischen den sanften Hügeln des Appenzellerlandes und der Weite des Bodensees lädt Rorschach, ein malerisches Hafenstädtchen mit südländischem Flair, zu entspannenden Urlaubstagen auf der Schweizer Seite des Bodensees ein. Die charmante Kleinstadt blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Schon 947 erhielt Rorschach das Marktrecht und entwickelte sich im Mittelalter zum bedeutendsten Handelsplatz am schweizerischen Bodenseeufer. Davon künden noch heute stattliche Bürgerhäuser im lebhaften Ortskern und das Kornhaus, Wahrzeichen von Rorschach und zugleich schönster Getreidespeicher der Schweiz.
Kleine Stadt mit grosser Vergangenheit Wer sich unter einem Kornhaus einen grossen hölzernen Schuppen vorstellt, hat in Rorschach weit gefehlt. Das Mitte des 18. Jahrhunderts von Johann Cas-par Bagnato erbaute Wahrzeichen Rorschachs gleicht eher einem barocken Schloss. Wo im 18. Jahrhundert das aus Oberschwaben importierte Getreide gelagert wurde, befindet sich heute ein kleines, feines Heimatmuseum, das in mehreren Räumen von der bewegten Geschichte der sanktgallischen Hafenstadt erzählt. Leinwandhandel und Stickereigewerbe prägten bis ins 20. Jahrhundert das Leben in und das Stadtbild von Rorschach. Das historische Zentrum mit prachtvollen Bürgerhäusern und schmucken Erkern lockt zum Einkaufsbummel, Restaurants und Unterkünfte aller Kategorien lassen keine Urlaubswünsche offen und die ausgedehnte Uferpromenade verführt zum Baden und Flanieren.

„Ort der Sehnsucht": Die Rorschacher Badhütte Um hundert Jahre zurück versetzt fühlen sich Wasserratten bei einem Besuch in der Rorschacher Badhütte - von den Einheimischen kurz „Badi" genannt. Fast fühlt man sich bei ihrem Anblick an die steinzeitlichen Pfahlbauten erinnert. Denn die geschichtsträchtige hölzerne Badeanstalt steht auf Pfeilern im See und ist nur über eine Brücke vom Ufer zu erreichen. 1924 erbaut, diente sie zunächst zur Förderung der Körperhygiene, wurde aber bald zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt der Rorschacher. Auch heute noch suchen „Seebuben und Seemaitli" die Geselligkeit beim Baden auf den hölzernen Planken über dem Wasser in dem einzig verbliebenen Bauwerk seiner Art am Schweizer Bodenseeufer. Weiter östlich, im Rorschacher Strandbad, finden Wassersportler einen bewachten Badestrand mit ausgedehnten Liegewiesen, Schwimmbad, Riesenrutsche, Beachvolleyball und weiteren Sportangeboten.
Kultur und sportliche Herausforderung am Bodenseeufer Noch bis zum 14. August ist an der Rorschacher Uferpromenade die Kunst aus Sand gebaut: Für das internationale Sandskulpturenfestival werden jedes Jahr 250 Tonnen Sand an den See transportiert. Zehn Künstlerteams aus aller Welt treten gegen-einander an und formen aus den feinen Körnern beeindruckende, meterhohe Skulpturen. Im September dagegen stellen sich Triathleten hier einer besonderen sportlichen Herausforderung in anspornender Naturkulisse. Beim Internationalen Bodensee-Tri-Challenge gilt es, 3,8 Kilometer in der Rorschacher Bucht zu schwimmen, 180 Kilometer an Bregenz vorbei bis über die deutsche Grenze und zurück zu radeln, um dann noch die übliche Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern wieder am Seeufer entlang bis Arbon und zurück zu meistern.
Romantische Ausflüge mit der „Feinen Flotte" Die Schifffahrtstradition der ehemaligen Handelsstadt lebt heute in anderer Form weiter. Der Schifffahrtsbetrieb Rorschach betreibt die so genannte „Feine Flotte" bestehend aus drei schmucken Ausflugsschiffen und hält fantasievolle Angebote parat. Besonders reizvoll ist die Heiden-Rundfahrt, die mit dem Schiff zunächst von der Rorschacher Bucht in die wild-romantische Flusslandschaft des Alten Rheins zum malerischen Städtchen Rheineck führt. Von hier geht es mit der Zahnradbahn und dem Postauto oder per pedes über Walzenhausen in den Appenzeller Biedermeierort Heiden. Zurück nach Rorschach kommt man mit der Zahnradbahn - im Sommer im offenen, nostalgischen Wagen - und geniesst dabei eine bezaubernde Aussicht über den See. Geniesser wählen eine der aussergewöhnlichen Sonderfahrten der Schifffahrtsbetriebe und buchen eine sonntägliche Brunchfahrt oder stellen sich auf dem Rorschacher Pizza-Schiff auf See ihre Wunschpizza zusammen.
Hoch über dem See - Optimal zum Wandern und Fahrradfahren Die Bodenseeregion zwischen Rorschach und St. Margrethen ist ein wahres Wander- und Radlerparadies. Besonders schön ist die Aussicht auf den Bodensee auf der Hochebene oberhalb von Goldach und Rorschacherberg. Sie erstreckt sich von Untereggen ostwärts bis zum „Steinig Tisch" oberhalb der alten Rheinmündung. Lauschige Weiher und Moore sowie eine Reihe stattlicher Schlösser prägen das Bild dieses schönen Landstrichs über dem See.
Weitere Informationen: St.Gallen-Bodensee Tourismus Bahnhofplatz 1a CH-9001 St.Gallen Tel. +41 (0)71 227 37 37 Fax +41 (0)71 227 37 67, info@st.gallen-bodensee.ch www.st.gallen-bodensee.ch
Text: www.pr2.de Fotos: St. Gallen-Bodensee-Tourismus
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