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12.06.2009
Kennen Sie das? Endlich haben Sie sich mal aufgerafft, Ihre guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen: Die Vorräte an Süßigkeiten sind aufgebraucht, die Jogginghose ist neu und ein paar Joggingrunden sind auch gedreht. Sie schaffen es eine oder zwei Wochen lang, auf alles Süße zu verzichten und zwei-, dreimal in der Woche laufen Sie sogar. Doch dann ist auch schon wieder Schluss damit. Die guten Vorsätze versickern, denn die Anforderungen des Alltags sind so hoch, dass viele Frauen kaum dazu kommen, etwas für sich zu tun.
Die Weichen werden schon in jungen Jahren gestellt Gestresst von Beruf, Kindern oder beidem, rauchen viele Frauen, ernähren sich falsch und bewegen sich zu wenig. Schleichend und unbemerkt bilden sich dadurch schon in jungen Jahren Ablagerungen in den Blutgefäßen, die den Weg für einen Herzinfarkt bereiten. Heute lassen sich in unserer Bevölkerung oft schon bei 20-Jährigen die ersten Gefäßschäden nachweisen.
Viele Frauen sind ahnungslos "Angst vor einem Herzinfarkt? Nein. Den kriegen doch nur Männer". Das ist ein gefährlicher, immer noch weit verbreiteter Irrglaube. Denn hierzulande sterben jedes Jahr mehr Frauen als Männer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Während immer weniger Männer einen Herzinfarkt erleiden, ist das Risiko gerade bei jüngeren Frauen deutlich gestiegen. Nach den Wechseljahren nimmt die Rate der Herzinfarkte dann so dramatisch zu, dass andere Todesursachen heute zahlenmäßig nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Die Gefahr wird deutlich unterschätzt.
Die gute Nachricht Schon kleine Veränderungen des Lebensstils haben große Wirkung – und zu zweit geht es natürlich viel leichter. Cross-Coaching heißt das Rezept: Sie motivieren sich gegenseitig und bleiben somit am Ball. Also, wer punktet mehr?
Kleine zusätzliche Bewegungen im Alltag und der überlegtere Einsatz bestimmter Lebensmittel sind der Anfang für eine gesündere Lebensweise. Hier können Sie Punkte sammeln. Ernährungspunkte und Bewegungspunkte.
Die DAK-Broschüre "Frauen starten durch" gibt es HIER
Foto und Text: DAK-Presseservice |