»nicht anfang und nicht ende«  lautet der Arbeitstitel eines neuen Werkzyklus des Fotokünstlers Florian Schwarz, dessen Episode #01 die Galerie Vayhinger in Singen in einem kurzen Intermezzo zeigte. Wie Helena Vayhinger feststellte, befasse sich dieser Werkzyklus mit ungewöhnlichen Lebenswelten, hier mit den vielfältigen Transit- und Wanderbewegungen, die der  „Sehnsuchtsort Europa“ auslöse. Der “andere” Blick in dieses außergewöhnliche, menschliche Dasein berühre…

Seit der Vernissage am 6. Mai zeigt der Fotokünstler aus diesem Werkzyklus die Episode #01 und #02 in der Leica-Galerie in Konstanz. In einem ausführlichen Dreiergespräch zwischen Helena Vayhinger, dem Künstler Florian Schwarz und Südkurier-Chefredakteur Lokales, Jörg Peter Rau, wurde versucht auszuloten, woher der Künstler seine Inspirationen gewinnt und wie er sie umsetzt. Es gehe ihm um Menschen, betonte Schwarz, um Menschen, die auf dem Weg sind, in ein Land, das jedoch ihre Dienste nicht dauerhaft benötigt. Wanderarbeiter, Flüchtlinge, Nomaden, ohne Heimat… Momente, eingefangen bei schwierigen Lichtverhältnissen und gerade deswegen so faszinierend…

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Paul Amrod  und seinem E-Piano…

Zahlreiche Interessierte waren gekommen, um den in Stahringen lebenden Künstler und sein Werk kennenzulernen… die Ausstellung wird noch bis 02. Juli 2022 in der Leica-Galerie zu sehen sein…. die Öffnungszeiten sind:
Mo bis Fr 10.00 bis 18.30 Uhr, Sa 09.30 bis 14.00 Uhr.

78462 Konstanz • Gerichtsgasse14 • Tel. +49 (0)7531 916 33 00

12 Fotos: © Roswitha Bosch, TV3 & KULTUR, Singen

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