Die Singener Kriminalprävention (SKP) lädt gemeinsam mit der Werkstatt Integration der Caritas Singen-Hegau alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

In der Doku von Torsten Körner erzählen afrodeutsche Fußballprofis wie Erwin Kostedde, Gerald Asamoah und Shary Reeves über ihre Erfahrungen, das deutsche Nationaltrikot zu tragen.

Weißes Trikot mit schwarzem Adler auf der Brust – daran erkannte man lange Zeit die deutsche Fußballnationalmannschaft. Nur selten wurde dieses Shirt vor der Jahrtausendwende auf schwarzer Haut getragen. Zum ersten Mal 1974 von Erwin Kostedde. Er und dreizehn andere afrodeutsche Fußballer und Fußballerinnen erzählen nun, wie es sich anfühlte, für Deutschland voller Stolz das Nationaltrikot zu tragen – und doch nicht richtig dazu zu gehören. Natürlich geht es in der Doku um Rassismus.

Es sind zum Teil erschütternde Geschichten, die im Film von Fußball-Idolen wie Steffi Jones oder Gerald Asamoah geschildert werden. Anthony Baffoe, Ende der 80er-Jahre Spieler bei Fortuna Düsseldorf, schildert, wie es sich anfühlt, wenn von den Rängen rassistische Sprechchöre oder Affenlaute erschallen.

Der Film wird im Rahmen der Reihe zur Förderung von Demokratie und innerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus (14. bis 27. März 2022) gezeigt. Nach der Doku ist eine Diskussion vorgesehen.

Um verbindliche Anmeldung bis spätestens Dienstag, 22. März, wird gebeten unter skp@singen.de oder Telefon 07731/85-544 oder 85-705.

Der Abend wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Share Button